Menu Content/Inhalt
Home arrow Vorträge arrow Askese - die Freiheit, Grenzen zu setzen

Askese - die Freiheit, Grenzen zu setzen

Der Ausdruck Askese hat nicht immer eine positive Konnotation. Der Schwerpunkt liegt meist auf Verzicht, auf Einschränkung, auf Abgrenzung. Im christlich-religiösen Sprachgebrauch assoziiert man mit dem Wort Kreuztragen und Abtötung. Dem Referenten geht es um den Stellenwert von Askese im Kontext des Lebens der christlichen Berufung. Es geht um Freiwerden und Freiheit von Behinderungen auf dem Weg der Nachfolge.

In der spirituellen Literatur und Tradition findet sich viel an psychologischer Beobachtung und Weisheit, freilich nicht in fachwissenschaftlicher Diktion. Ich denke da vor allem an das frühe Mönchtum in Ägypten, an Einsichten, wie sie z.B. in den „Apophthegmata Patrum“ überliefert sind. Rechte Askese macht nicht neurotisch, sie hilft vielmehr den Weg Jesu konsequent zu gehen.

10:00 - 10:45


Josef Weismayer

 
< zurück   weiter >